Di
22
Mär
2011
Im Sommer 1944 bricht im amerikanischen Newark eine Polio - Epedemie aus. Es ist die stärkste Epedemie seit elf Jahren.
Im Mittelpunkt dieser Erzählung steht der junge Lehrer Bucky Cantor. Er ist einer der wenigen seiner Generation, die nicht in den Krieg geschickt worden sind. Schuld daran sind seine extrem kurzsichtigen Augen. Ständig macht er sich Sorgen um seine Kameraden, die irgendwo in Europa um ihr Überleben und das amerikanische Freiheitsideal kämpfen. Zu gern wäre auch er dabei gewesen.
Zu Hause versucht der junge Lehrer, der in diesem Sommer die Ferienaufsicht über die Kinder auf einem Sportplatz übernommen hatte, seine Schützlinge gegen einen übermächtigen und unsichtbaren Feind zu verteitigen: Die Polio - Viren.
Er führt praktisch seinen Krieg zu Hause in einer Stadt, mitten in der Gluthitze des Sommes 1944.
Mit störischer Ruhe und Gelassenheit versucht er, gegen das Schicksal der Kinder anzutreten - und verliert. Der Kampf ist aussichtslos.
Cantors Freundin überredet ihn, aus der Stadt in ein idyllisch gelegenes Camp zu kommen. Sie arbeitet dort und junge Lehrer werden auch dort gesucht. Hier muss sie sich keine Sorgen um ihn machen - die Epedemie hat einen Bogen um diese Landschaft gezogen.
Doch eine Woche später erkranken auch in diesem Camp einige Kinder ...
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Philip Roth stellt in diesem Buch den Kampf gegen eine Krankheit, gegen die es seinerzeit weder Vorsorge noch Behandlungsmethoden gab, den Kriegshandlungen des zweiten Weltkrieges gegenüber und zeigt damit das Leid auf beiden Seiten auf, wobei eine Seite vermieden werden könnte.
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ISBN: 978-3-446-23642-4
Verlag: Carl Hanser
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