Mi

06

Jul

2011

Elektronisches Papier?

Mit Sorge betrachtet so mancher die Entwicklung: e-Books soweit das Auge reicht.

Die Frage, die sich daraus ergibt: Werden solche elektronischen Bücher überhaupt von den Lesern angenommen? Schließlich muss erst ein Gerät angeschafft werden, mit dem man lesen kann und dann sollen die Bücher aus dem Internet auf das Ding geladen werden. Wobei der virtuelle Lesestoff zwar billiger ist, als der aus Papier, aber eben nicht so viel billiger.

 

Irgendwo las ich in letzter Zeit, sogar Kalenderverlage experimentieren, um ihre Erzeugnisse in moderner Art und Weise an den Mann oder die Frau zu bringen.

 

Ich persönlich bin da völlig altmodisch: In meiner Welt existieren Bücher in Papierform. Zeitschriften liegen auf dem Schreibtisch und Kalender hängen an der Wand.

 

Wird die Zukunft nur noch aus Lesegeräten für Bücher, Kalenderbildschirmen an den Wänden und aus Innenstädten ohne Buchhandel und Schreibwaren bestehen?

Stellen Sie sich vor: Sie gehen an den Strand, wollen etwas faulenzen und lesen. In ihrer Hand wärmt sich während des Lesens ein IPad in der Sonne - bis ausgerechnet an der spannendsten Stelle der Akku leer ist. Da mit dem Ding nun nichts mehr anzufangen ist, dösen Sie etwas vor sich hin und schlafen ein. Als Sie aufwachen, hat Ihnen jemand das teure Gerät geklaut ... Eine grauenhafte Vorstellung, oder?

 

Mir scheint es, als soll das Papier als solches abgeschafft werden. Schon vor einigen Jahren nahm diese Entwicklung ihren Lauf. Denken Sie an elektronische Bilderrahmen!

 

Vielleicht sollte man auch an die Folgen denken: Untergehende Druckereien, Maschinenhersteller ohne Arbeit, nicht mehr benötigte Farben ... 

Es wird viele arbeitslose Menschen geben, zum Beispiel Kraftfahrer, Verkäufer, Zeitungsausträger ... 

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