Fr

19

Aug

2011

USA: E-Books retten Buchmarkt

Man kann nur hoffen, dass diese Hiobsbotschaften nicht über den großen Teich schwappen. Aber das Theama e-Book wurde schon ausschweifend behandelt. Es ist letzten Endes Geschmackssache, mit einem Buch lesend am Strand zu liegen oder mit einer elektronischen Version.

 

Einer Meldung des boersenblatt.net zufolge, floriert der US-Buchmarkt nur, weil dort digitale Bücher immer mehr akzeptiert werden. Und das im Hinblick auf einen rückläufigen Buchverkauf.

 

Im Artikel des boersenblatt heißt es:

Dass die Publikumsverlage insgesamt überhaupt schwarze Zahlen schreiben, ist wohl dem Boom bei digitalen Inhalten zu verdanken. Als besonders erfolgreich stufen die BookStats-Autoren, die Association oft American Publishers (AAP) und die Book Industry Study Group (BISG), die traditionellen, textbasierten E-Books ein: von 2009 auf 2010 erhöhten sich die Umsätze hier um 201 Prozent auf 864 Millionen Dollar.

Weitere Daten:

  • Apps und Enhanced E-Books spielten eine deutlich geringer Rolle: Mit Apps wurden 2010 rund 600.000 Dollar umgesetzt, mit angereicherten E-Books 14,3 Millionen Dollar.
  • Bundles, also Pakete aus Buch und E-Book, bewegen sich ebenfalls auf Niedrigniveau: Die Einnahmen summierten sich im vergangenen Jahr auf 600.000 Dollar.  
  • Über alle Segmente hinweg lag der Umsatz mit E-Books bei ca. 1,6 Mrd. Dollar (plus 38,9 Prozent gegenüber 2009). Damit erreichten sie einen Marktanteil von 5,8 Prozent.  
  • Die Zahl der verkauften Bücher sank im Vergleich zu 2009: Hardcover verloren 6,6 Prozent, Softcover 2,1 Prozent – und Taschenbücher sogar 8,9 Prozent.

 

Der Trend zeigt damit eindeutig in Richtung Onlinebuchhandel ... Ob das wirklich wünschenswert ist?

 

Den gesamten Artikel des boersenblatt.net lesen Sie hier ...

 

 

 

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