Mo
12
Sep
2011
Berlin 1934. Bernhard Gunther hat den Dienst bei der Berliner Kriminalpolizei quitiert. Er kann dem aufkeimenden Naziregime nichts abgewinnen und manche Handlungen nicht verantworten. Nun arbeitet er als Hoteldetektiv im "Adlon", eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Stadt.
Als plötzlich ein Gast unter mysteriösen Umständen stirbt, verstrickt sich Gunther immer mehr in den Tiefen und Untiefen der momentanen Politik. Er bekommt von seinen ehemaligen Kollegen den Rat, den Fall ruhen zu lassen, schließlich ist der Tote nur ein Jude.
Dann taucht eine weitere jüdische Leiche im Landwehrkanal auf. Bernies Spuren führen zum Bau des Olympiastadions und zu den Organisatoren der olympischen Spiele 1936.
Dabei begegnet er der schönen Noreen, eine Journalistin aus Amerika mit jüdischen Wurzeln, die unbedingt eine Reportage schreiben will, mit der sie den amerikanischen Boykott der Spiele unterstützen möchte. Doch so weit kommt es nicht.
Erst zwanzig Jahre später, 1954 in Havanna, gelingt es Bernhard Gunther das Abenteuer abzuschließen ...
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Dieser Roman lässt den klassischen Krimi, der teilweise Merkmale des sogenannten hardboiled Krimis aufweist, mit historischen Elementen verschmelzen. Es ist ein empfehlenswertes Abenteuer, das den Leser durch das Berlin des dritten Reiches bis zu Hemingway´s Finca auf Kuba jagt.
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ISBN: 978-3-8052-0890-1
Verlag: Wunderlich
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Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. Er studierte Jura und Rechtsphilosophie und arbeitete anschließend in einer Werbeagentur.
1989 erschien sein erster Roman "Feuer in Berlin", der international Anerkennung fand. Aus dem Debüt entwickelte sich die Krimiserie um Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit dem 2007 und 2008 erschienenen Romanen "Das Janus Projekt" und "Das letzte Experiment" fort.
Für "Die Adlon Verschwörung" erhielt er den Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA, den höchstdotierten Krimipreis der Welt. Außerdem errang der Roman den Ellis Peters Historical Dagger Award der "Crime Writers Association".
(Quelle Vita: Umschlag "Die Adlon Verschwörung")