Do
22
Sep
2011
Ich stolperte über einen Artikel des boersenblatt.net, indem berichtet wird, dass der Elektronikmarkt Saturn nun auch flächendeckend Bücher vertreiben will. Testweise experimentiert wohl auch der MediaMarkt in einigen Filialen an diesem Konzept.
Im ersten Moment scheint diese Idee sehr befremdlich. Doch nach langem überlegen kam ich zu dem Schluß, dass es für die Zukunft der Buchbranche wohl kaum andere Lösungen geben wird.
Der Trent zeigt nun mal in die Richtung e-Book. Ob man das nun gut findet oder nicht. Viele Geschäfte verkaufen nebenbei elektronische Lesegeräte, um den schwindenden Realbuchmarkt entgegen zu wirken.
Abzusehen ist auch, das Buch als solches wird nicht völlig verschwinden. Nur, befürchte ich, die noch vorhanden Buchläden. Zumindest in der bekannten Form.
Was bleibt also? Bis jetzt werden reelle Bücher auch in Supermärkten vertrieben, die den eigentlichen Geschäften Konkurenz machen.
Warum sollte also eine Elektronikmarktkette nicht gleich neben e-Readern und e-Books die gebundenen Ausgaben vertreiben?
Die große Frage ist doch: Wie werden in Zukunft Buch- und Lesemedien dem Kunden nahegebracht? Wird im Buchladen der Zukunft nur noch ein Tisch stehen, links davon eine Dockingstation für e-Books und rechts eine Handvoll der gängigsten Bücher aus Papier?
---> Artikel des Börsenblatt: "Saturn geht aufs Ganze"