Sa
19
Nov
2011
Wolfgang Herrndorfs Roman "Tschick" erobert die Bühne. Bereits heute abend wird das Stück im kleinen Haus des Dresdner Staatsschauspiels uraufgeführt.
Es geht um eine Geschichte, die in gewissen Zügen an Tom Saywer und seine Abenteuer erinnert:
Maik Klingenberg, ein vierzehnjähriger Außenseiter ohne Freunde, wird den Sommer allein am Pool seiner Eltern verbringen. Doch plötzlich taucht Tschick auf. Tschick heißt eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Assi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration.
Zum Zeitvertreib machen sich die beiden mit einem "gefundenen" Lada auf zu einer abenteuerlichen Spritztour gen Walachei, durch unbekannte Gegenden Brandenburgs. Sie treffen auf ihrer Reise die sonderbarsten und eigentümlichsten Menschen.
Tschick. Uraufführung am 19.11. im Kleinen Haus 3 des Dresdner Staatsschauspiels. Auch am 26. und 29.11., Tel. 0351/491 35 55.
(Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,797978,00.html)